07.04.2000 Barseros, WWK, Bubonix im Schlachthof Wiesbaden

Um kurz nach 10 eingetroffen und die jungen Herren von Barsero schulterten gerade ihre Instrumente. Heraus kam eine Melange aus verschiedenen Bereichen des derzeit so angesagten Punk ‚N Roll. Nett, aber nicht wirklich vom Hocker reissend, weil nicht energetisch genug. Dann schon lieber Cellophane Suckers, die wissen wirklich zu rocken…
Dann WWK, wegen denen ich eigentlich gekommen bin. Und es hat sich gelohnt. Total infernalisches Punkgeprügel. Über die Stimme des Sängers kann man sich streiten, aber der Rest malträtiert derart überzeugend die Saiten bzw. die Felle, das es echt ne Freude war, das zu erleben. Sowas sieht man nicht oft. Leider war meine Freundin dem offensiven lautstarken Geprügel nicht gewachsen und fing an rumzupiensen. Nach der Hälfte des Sets fuhr ich sie nach Hause um gleich danach wieder an den Ort des Geschehens zurückzukehren. Leider waren WWK dann schon fertig, aber es sollte ja noch eine Band kommen….
Und das waren die mir bis dato völlig unbekannten Bubonix aus Limburg. Und, bei Zeus, diese jungen Purschen wussten total zu überzeugen. Die warn ja total geil. Und die spielen einen Stil, den ich so noch niemals gehört habe. Zu straightem energetischen Punkrock wurden so Sachen zugemischt wie hiphop-artiges oder NoMeansNo oder RATM. Hört sich ja jetzt total bescheuert an, aber war echt der Hammer. Der Sänger hat ausserdem ziemliche Entertainer-Qualitäten. Wollte die ganze Zeit das werte Publikum überzeugen, ihn doch nach alter Väter Sitte anzurotzen.
Bestes Konz seit langem!

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